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Am 17. Tag des Hitzemondes, etwa gegen Mittag nach mittelajunäischer Zeit, passiert der Komet die Gezeitenwelt in einer Entfernung von 70.000 Kilometern, und mit einer Geschwindigkeit von circa 70 Sekundenkilometern. Für einen Beobachter, der am Perihel (Scheitelpunkt), der Flugbahn steht, ist der Komet etwa zwei Stunden lang als hell leuchtender Körper von etwa Mondgröße am Himmel der nördlichen Hemisphäre zu sehen. Begleitet wird das Phänomen von einem wahren Sternschnuppenregen. Die in die Atmosphäre eintretenden Meteoriten bewegen sich in erdwärts geneigter Bahn in die gleiche Richtung wie der Komet. Sie werden als helle leuchtende Körper wahrgenommen, die eine dünne Rauchbahn hinter sich her ziehen.

Gegen Mittag mittelajunäischer Zeit schlägt der fünf Kilometer durchmessende Trabant des Kometen etwa 3.000 Kilometer östlich der Donnernden Inseln in den Ozean des Abends ein. Schon beim Eintritt dieses Splitterstücks in die Erdatmosphäre, wird eine atmosphärische Druckwelle erzeugt, die weltweit als ein dumpfes Donnergrollen wahrzunehmen ist. (Wobei der Schall, die dem Einschlag gegenüber gelegene Seite des Planeten erst etliche Stunden nach der Katastrophe erreicht.) Besonders laut vernimmt man den Knall im nördlichen Serkan Katau, das relativ am nächsten zum Eintrittspunkt des Splitters in die Atmosphäre liegt. Dort spürt man auch leicht den Boden erzittern.

Beim Aufschlag auf die Meeresoberfläche verdampft der größte Teil des Kometensplitters. Eine kilometerhohe Wolke aus Wasserdampf steigt in den Himmel. Sie übertrifft in ihren Abmessungen um ein vielfaches den Rauchpilz, der bei der oberirdischen Zündung einer Atombombe entsteht. Eine Konsequenz des Einschlags ist eine Schockwelle, die sich zunächst durch den Ozean bis zum Meeresboden bewegt und diesen wie ein titanischer Hammerschlag trifft. Dies wiederum erzeugt eine Oberflächenwelle im oberen Bereich der Erdkruste, die sich konzentrisch ausbreitet und schneller bewegt als die Flutwelle, die ebenfalls durch den Einschlag verursacht wurde. Nach etwa 50 Minuten erreicht die Oberflächenwelle die Region der Jaguarinseln, wo die tektonischen Platten des Ozeans des Morgens und des Ozeans des Abends aneinanderstoßen. In diesem geophysisch hoch sensiblen Gebiet hat sich über Jahrzehnte eine Spannungszone aufgebaut. Der Impuls des Einschlags wird so zum Auslöser eines Bebens der Stärke 11 auf der Richterskala. Im Epizentrum verschieben sich die Bruchkanten der tektonischen Platten um bis zu 40 Meter gegeneinander. In weiten Teilen des Inselgebietes wird der Meeresboden angehoben. Das Beben dauert 30 Sekunden und löst noch im nördlichen Ajuna (besonders in der Provinz Cornia) sowie im südlichen Esanuk Erdrutsche und Folgebeben aus.

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