Der Wasserdampf in den höheren Schichten der Atmosphäre reflektiert einen Teil des einfallenden Sonnenlichts. Global sinken die Jahresdurchschnittstemperaturen um 1 - 2 Grad, was zunächst nach sehr wenig klingt, tatsächlich aber eine »kleine Eiszeit« bedeutet. (Hier ist anzumerken, dass sich in diesem Punkt die Wissenschaftler uneins sind. Strittig ist, ob eine solche Katastrophe zu einer Abkühlung der Welt führt oder im Gegenteil einen Treibhauseffekt zur Folge hat, also zur Erwärmung führt. Aus dramaturgischen Gründen hat sich die Autorengruppe für die Variante des »nuklearen Winters« entschieden.)
Eine Konsequenz der Abkühlung besteht darin, dass die Atmosphäre weniger Wasser aufnimmt. Es kommt schneller zur Wolkenbildung, weil es kühler ist und die Wolken hängen tiefer am Himmel. Die Wetterveränderungen führen weltweit zu verminderten Ernteerträgen, woraus vor allem in den Ballungsgebieten der Hochkulturen Hungersnöte resultieren.
Die Abkühlung des Meerwassers führt zu einer Veränderung der Dichte des Wassers, was wiederum dazu führt, das der Meeresspiegel sinkt. Schlimmer noch ist jedoch die Tatsache, dass der komplexe Strömungszyklus der Weltmeere zusammenbrechen wird, was ebenfalls weltweit Auswirkungen auf das Klima hat. (Betrachtet man zum Beispiel die Auswirkungen des irdischen Golfstroms, so findet man auf Höhe des 53. Breitengrades Nord in Irland, an dessen Küsten der warme Golfstrom das Klima beeinflußt, noch üppige Vegetation. Im kanadischen Neufundland hingegen, breitet sich auf Höhe des 53. Breitengrades Nord eine Tundralandschaft aus.)
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