


Kultur & Stammesstruktur
Hochgewachsen, hellhäutig und zumeist dunkelblond, bilden die Leomannen mehrere große Reiche in den äquatorialen Savannen Westajunas: die Herzogtümer von Goldwango und Pardingard und die drei Herzogtümer Usurugard, Burgwana und Urassagund, die zusammen das Fürstherzogtum Leonien bilden. Den Leonîl bis Gautamar und Honaghûsa hinab herrschen die Nachfahren ihrer Eroberer und selbst in der Wüste Salamar und im fernen Belabadangbarad findet man bisweilen Enklaven, die leomannische Namen tragen. Allerdings sehen sich die Leomannen keineswegs als Nation. Goldwangir, Pardingar und selbst Leonier verstehen sich primär als Mitglieder eines der Stammesherzogtümer; lediglich die Bewohner Leoniens definieren sich über
ihren Stamm hinaus als Angehörige ihres Reiches; die Nachbarstämme jedoch sind ihnen eher Feind als Bruder.
Der Hord
Eigentliche soziale Einheit ist der Hord, die Sippe von 20 bis 200 Personen, die sich nach dem Vorbild des Löwenrudels der Savanne organisiert: ein Leone von edler Herkunft mit seinen Brüdern und Vettern, deren immer weniger reinblütige Abkunft sie zu seinem Gefolge macht, und deren Frauen.
Das Wort ist verwandt mit Hort, Herd und Herde, die als gemeinsamer Besitz „gehortet“ werden; in den Nachbarstaaten wird der Begriff Horde stets mit arbeitsscheuem Söldnergelichter verbunden.




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